D’Zukunft vum Maacher Lycée

 En Auszuch aus dem Artikel aus dem Luxemburger Wort vum 20. Abrëll “Lycée technique Joseph Bech Grevenmacher: rundes Jubiläum und Erweiterung” :

[…] 

r das Grevenmacher Lycée technique Joseph Bech ist das Jahr 2009 ein besonderes. Denn zum einen steht in diesem Jahr das 40. Jubiläum auf dem Programm, zum anderen wird die lange geplante Erweiterung in Angriff genommen.

Das heutige Lycée technique Joseph Bech (LTJB) wurde, zusammen mit einer weiteren Nebenstelle in Remich, durch das großherzogliche Reglement vom 15. Juli 1969 gegründet. Die offizielle Bezeichnung für diese neue Schule lautete „Collège d’enseignement moyen et professionnel de l’est“. Erst durch die Einführung des technischen Sekundarunterrichts anno 1979 erhielt die Schule ihren jetzigen Namen. 

20090427_erweiterung-des-ltjb_bild

 Das Gebäude selbst wurde in zwei Phasen in den Jahren 1968/1969 und 1970/1971 errichtet. Von den anfänglichen 200 Schülern stieg die Zahl im Laufe der Jahre bis auf rund 900 Schüler.

Um den Ansprüchen eines technischen Lyzeums gerecht zu werden und, um den Schülern genügend Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten, wurde bereits 1998 das Projekt betreffend den Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes sowie einer Sporthalle gestimmt. Vier Jahre später, im Jahr 2002, zogen die Schüler in die moderne Einrichtung. Auch der Sportunterricht wird seitdem in der neuen Halle in der Rue des Caves abgehalten.

2005 sollte dann auch das Gebäude aus den 70er-Jahren instand gesetzt werden. Geschehen ist allerdings bis dato aus diversen Gründen noch nichts. Hauptursache ist das Resultat einer Stabilitätsstudie, aus der hervorging, dass das Gebäude nicht mehr renovierfähig und ein Abriss folglich unumgänglich ist. Um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, werden die Klassensäle dort nur noch begrenzt genutzt. Der Großteil des Unterrichts findet in dem neuen Gebäudeteil und in den Containern in der Rue du Centenaire statt.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse wurde das Projekt überarbeitet. Noch in diesem Monat sollen die Vorplanung („avant-projet sommaire”) abgeschlossen werden, Anfang Dezember sollen die detaillierte Entwurfsplanung und die Gesetzesvorlage eingereicht werden.

Wie Direktor Gilles Estgen gegenüber dem Luxemburger Wort erklärte, soll das alte Gebäude während der Sommerferien abgerissen werden. Ein besonderes „Abschiedsfest“ sei bereits in Planung, so Estgen.

In der Rue de Münschecker, wo sich ein Parkplatz befindet, wird ein provisorisches Gebäude aus Holz errichtet, das bis zur Eröffnung der neuen Infrastruktur genutzt werden soll. Die Ausschreibung hierfür erfolgte im Februar dieses Jahres. Voraussichtlich im Frühjahr 2010 soll mit den eigentlichen Arbeiten für den Neubau begonnen werden. Vorgesehen ist eine Bauzeit von vier Jahren, so dass der Unterricht bereits zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 dort abgehalten werden kann.

[…]