Bericht der Gemeinderatssitzung vom 7. Dezember 2016

 

  • Vertrag Gemeinde – Kirchenfabrik

Der Vertrag zwischen der Kirchenfabrik und der Gemeinde, betreffend die Eigentumsverhältnisse der Kreuzkapelle sowie der Dekanatskirche, wurde einstimmig im Gemeinderat gutgeheißen. Die Kreuzkapelle bleibt Eigentum der Gemeinde, und die Dekanatskirche geht in das Eigentum der Gemeinde über, unter Vorbehalt dass der Gesetzentwurf betreffend die Trennung zwischen Kirche und Staat im Parlament eine Mehrheit finden sollte. Diesbezüglich steht ja ebenfalls das Gutachten des Staatsrates noch aus.

  • Neue Verordnung für Abfälle

Die neue Verordnung betreffend die Verwaltung der Abfälle wurde gutgeheißen. Es ist das erste Mal seit 2004, dass ein generell überarbeitetes Reglement im Gemeinderat vorgestellt und auch gutgeheißen wurde.

  • Tanklager

Der Ausbau der Tanklager kam kurz zur Sprache. Der Betreiber beabsichtigt, die neuen Tankanlagen direkt an die neue Kläranlage zu bauen. Somit bleibt eine Fläche zwischen der aktuellen und neuen Anlage frei. Der Betreiber hat die Absicht, mittelfristig auch dieses freie Gelände zwischen den beiden Anlagen zu bebauen. Wie bereits mehrmals erörtert, ist die CSV gegen den Ausbau der Tankanlagen. Aufgrund der Studie betreffend den Tanktourismus sollte die Regierung uns hier unterstützen.

  • Haushaltsdebatte

Der rektifizierte Haushalt 2016 sowie die Haushaltsvorlage 2017, wurden vorgestellt. Dank der nachhaltigen Finanzpolitik von CSV/Déi Gréng ist es gelungen im ordentlichen Haushalt 2016 einen Boni von 3.968.000.- zu erarbeiten.

2016 konnte bei den ordentlichen Ausgaben 770.000.- Euro eingespart werden. 2017 werden wir voraussichtlich mit einem normalen Überschuss von 2.969.000 abschließen können.

Einige Investitionen sind:

  • der Bau der neuen Sporthalle;
  • die Renovierungsarbeiten in der Fußgängerzone;
  • die Arbeiten am „Rouderbaach“ (wir halten unsere Versprechen);
  • die Brücke und der neue Fußgänger- und Radweg über den „Leitschbach“;
  • der neue öffentliche Gemüsegarten;
  • der Bau von Sozialwohnungen in der rue Syr und in der „Gilgesgässel“;
  • die Renovierung der Kirche;
  • die Sicherheitsarbeiten im Sport- und Kulturzentrum;
  • der Ausbau der Maison Relais.

Im Budget 2017 ist ein Investitionsvolumen von 19.016.000 Euros vorgesehen:

  • die Fertigstellung der Maison Relais;
  • die Fertigstellung der „Zéintscheier“ – eine neue Unterkunft für die Jugend;
  • 160 neue Parkplätze bei der Schleuse und gegenüber dem Polizeigebäude (letzterer wird vom Staat finanziert);
  • 110 Parkplätze im unterirdischen Parkhaus – rue de Remparts;
  • die Studie betreffend die Errichtung eines Parkhauses „um Stued“;
  • der Ankauf von Grundstücken im Kummert, zwecks Vergrößerung des bestehenden Parkplatzes.

Weitere Projekte sind:

  • die Errichtung einer Panoramaterrasse beim Restaurant „Piscine“;
  • die Neugestaltung eines attraktiven Platzes neben der Gemeinde (Treffpunkt für Jung und Alt, Kinder können ohne Sicherheitsbedenken dort spielen, Konzerte oder andere Veranstaltungen können dort stattfinden, und neue öffentliche Sanitäreinrichtungen werden eingerichtet);
  • die Errichtung einer neuen Bushaltestelle in der rue des Tanneurs;
  • die Arbeiten an den Wasserquellen „Geyeschhaff“;
  • die Renovierungsarbeiten am Osburg-Haus (Musikschule).

Von Ende 2011 bis 2017 wurden und werden also insgesamt 62.100.000.- Euros investiert.

Somit haben wir die Moselmetropole attraktiver, sozialer und nachhaltiger gestaltet. Das heutige „Gréiwemaacher“ ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort, eine Stadt mit hoher Lebensqualität und sehr beliebt durch die vielen touristischen und kulturellen Angebote.

 

Hannerloosst eng Äntwert

  • (gëtt net verëffentlecht)