Zusammenfassung der Gemeinderatssitzung vom 25. Juli 2017

Im letzten Gemeinderat vor den Sommerferien standen viele administrative Punkte auf der Tagesordnung.

1)   Unter anderem wurde das Programm der regionalen Musikschule angenommen. Die wichtigste Neuheit im Programm ist, dass ab September auch Tanzkurse angeboten werden.

2)   Ein Kooperationsvertrag zwischen SIDEST und der Gemeinde Grevenmacher wurde einstimmig angenommen. Gemäß diesem Kooperationsvertrag liefert der SIDEST Energie von der neuen Kläranlage während der Sommermonate an das Schwimmbad und während der Wintermonate liefert das Schwimmbad Energie an die Kläranlage. Dies ist ein wichtiger Schritt zur effektiven Energienutzung.

 3)   Aufgrund der Tatsache, dass mehrere Reklamationen bei der Gemeinde seitens der Verwaltung der Schleuse eingingen, mussten die Öffnungszeiten des Skateparks abgeändert werden. Anstatt von 8:00 bis 22:00 Uhr ist der Skatepark jetzt nur von 9:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.

 4)   Unter anderem wurden auch Subsidien für den HB-Museldall vergeben (1.500,- €) sowie ein Subsid für die zweite Phase der Arbeiten im Druckereimuseum im „Kulturhuef“ (35.000,- €) gestimmt. Die CSV ist sich der Attraktivität des „Kulturhuef“ und seiner überregionalen Bedeutung im kulturellen Bereich bewusst. Leider haben die DP und LSAP dagegen gestimmt.

 5)   Die Prozedur für den Teilbebauungsplan “Financial Center” auf Potaschberg gegenüber dem Hotel “Simon’s Plaza” wurde offiziell eingeleitet. Es handelt sich um ein 2,86 ha großes Areal. Hier können zwischen 900 und 1.200 Arbeitsplätze sowie 850 Parkplätze entstehen. Dies ist ein wichtiges Projekt für die Gemeinde betreffend die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Das Projekt soll sich harmonisch in die Natur einfügen.

 6)   Einstimmig wurde auch eine Resolution getroffen, die vom Gemeinderat vorbereitet wurde, damit der Zug regelmäßig im Bahnhof Wecker anhält. Dies ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der gesamten Industriezone Potaschberg, wo in den nächsten Jahren weitere Firmen sich ansiedeln werden und somit auch zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

7)   Auch eine vorläufige Bilanz des „Citybus“ wurde vorgestellt. Es stellt sich heraus, dass dieser Citybus auf großen Anklang bei der Bevölkerung stößt. Die CSV denkt darüber nach, den Citybus auch nach den Gemeindewahlen weiterzuführen.

8)   Auch wurde hervorgehoben, dass die Gemeinde jetzt die definitive Bestätigung erhalten hat, dass die Dekanatskirche (nunmehr Pfarrkirche seit dem 7. Mai 2017), das Dechantenhaus sowie das Osburg-Haus als nationale Denkmäler geschützt sind.

9)   Der Schöffenrat informierte auch den Gemeinderat, dass man der “Associacão Humanitària de Bombeiros Voluntários” (Portugiesische Feuerwehreinheit), eine finanzielle Unterstützung von 1.000,- € zukommen ließ, um die Familien zu unterstützen, die durch die großen Brände in Portugal Hab und Gut verloren haben. Viele portugiesische Familien in Grevenmacher haben in der betroffenen Region Verwandtschaft.

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