Zusammenfassung der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2017

In der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember wurden der berichtigte Haushalt 2017 sowie die Haushaltsvorlage für 2018 mehrheitlich gutgeheißen. Wie immer stimmte die Opposition (LSAP und DP) dagegen.

Martine Cognioul-Loos unterstrich insbesondere die Wichtigkeit des Projektes betr. die Renovierung und den Umbau des Osburg-Hauses, damit die Musikschule so schnell wie möglich wieder dort einziehen kann. Von der Tatsache, dass die Musikschule wieder in der Fußgängerzone ansässig ist, profitiert auch die Geschäftswelt. Auch die Installation von helleren Straßenlampen an den Fußgängerüberwegen sei lobenswert, da diese die Sicherheit fördern.

Carine Sauer hob die vielen sozialen Projekte vor, die im Budget aufgelistet sind, insbesondere den sozialen Wohnungsbau, den diese Majorität vorangetrieben hat und vorantreiben wird sowie die Einführung des „City Bus“.

In ihrer Präsentation ging Liane Felten u. a. auf die Wichtigkeit und die Vorteile des „Hot City“ sowohl für die Geschäftswelt, den Tourismus und die Jugend ein, wie auch auf die Tatsache, dass ab 2018 der „City Bus“ definitiv eingeführt würde.

Laut Monique Monique Hermes hatte und hat der Schöffenrat der Stadt Grevenmacher Visionen, damit aus Grevenmacher eine stets attraktivere Moselmetropole wird. Diese Majorität hatte in der vergangenen Legislaturperiode diese Visionen umgesetzt und wird sich auch in Zukunft umsetzen. Für diesen Einsatz bekommt der Schöffenrat viel Lob von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Grevenmacher.

Die DP und die LSAP kritisierten einerseits, dass die Majorität zu hohe Investitionen tätigt und somit zu viel Geld ausgeben würde. Andererseits listeten sie einige Projekte auf, die wichtig für Grevenmacher wären. Die DP hat, durch ihren Fraktionssprecher René Sertznig, den Bau eines unterirdischen Parkhauses unter dem Marktplatz kritisiert, obwohl dieses damals ebenfalls von DP/LSAP-Majorität ins Auge gefasst wurde. Außerdem würde die Pro-Kopf-Verschuldung zu schnell ansteigen.

Laut Léon Gloden spricht die Opposition mit gespaltener Zunge. Einerseits würde man kritisieren, dass zu hohe Investitionen getätigt werden, andererseits fordere die gleiche Opposition die Realisierung einer ganzen Anzahl von Projekten, wie Parkplatzbau, Ausbau des Kulturzentrums, usw.

Der Bürgermeister widersprach den Darlegungen der Opposition und rief sie auf, dass wenn sie nicht so hohe Investitionen tätigen würde, sie auch klar den  Bürgern mitteilen soll, welche Projekte sie nicht umsetzen würde. Er wiederholte auch, dass die Opposition 98% der Projekte mitgetragen hat.

Der Bürgermeister unterstrich, dass die Majorität die Zukunft plane und den Bürgern keine Angst machen würde.

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