Zusammenfassung der Gemeinderatssitzung vom 9. Februar 2018

Der Gemeinderat befasste sich mit Änderungen des allgemeinen Bebauungsplanes

In der Sitzung vom 9. Februar 2018 befassten die Grevenmacher Gemeinderäte sich mit laufenden Angelegenheiten, wie Subsidien, Akten und Konventionen, bevor punktuelle Änderungen am Bebauungsplan auf der Tagesordnung standen.

Zum einen geht es darum, den allgemeinen Bebauungsplan moderner zu gestalten und den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Dazu zählen u. a. klarere Vorgaben für Bauherren, die ein Bauprojekt einreichen. Neue Bauformen, etwa Flachdächer, die vorher nicht vorgesehen waren, können nun erlaubt werden. In Sachen Farbgestaltung der Fassaden können Hausbesitzer aus einer Palette mit rund 20 Farben, die für die Moselgegend typisch sind, auswählen. Den allzu grellen Farben wurde damit ein Riegel vorgeschoben. Pro Haus dürfen maximal zwei Farben verwendet werden.

Auch wurden die vorgeschriebene Zahl der Stellplätze für Autos sowie die Gebühr, wenn Stellplätze aus Platzmangel nicht vorhanden sind, angepasst. Des Weiteren wurden Regeln festgehalten für Grundstückeinfassungen und Garageneinfahrten.

Bei der Abstimmung über diese doch wichtigen Änderungen enthielt die DP sich, derweil die LSAP dagegen stimmte.

Bürgermeister Léon Gloden kündigte zwei Workshops an (am 14. und am 30. Mai), in denen die Einwohner sich an der globalen Neufassung des PAG beteiligen können.

Eine weitere Änderung des Bebauungsplanes, die einstimmig angenommen wurde, betrifft die Ecke Rue de Wecker und Fossé des Tanneurs. Hier wird ein Mehrfamilienhaus entstehen. Weil dieses Projekt am Schulweg vieler Kinder liegt, sollen das Gebäude nach hinten versetzt und die Breite des Bürgersteiges angepasst werden.

Des Weiteren stellte Bürgermeister Léon Gloden den mehrjährigen Finanzierungsplan (PPF) bis 2021 im Gemeinderat vor.

Schöffin Monique Hermes befasste sich mit der erfreulichen Bilanz 2017 der gut geführten städtischen Bibliothek, die sich zahlreicher Besucher erfreuen konnte, sowie mit dem Bericht des Sozialamtes, bei dem 2017 insgesamt 479 sog. „Dossiers“ für die sieben betroffenen Gemeinden behandelt wurden. Auch wies sie auf verschiedene kulturelle Veranstaltungen für 2018 hin, darunter eine Seimetz-Retrospektive zum 160. Geburtstag des Grevenmacher Unikums.

Hannerloosst eng Äntwert

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